Der Berliner Fernsehturm ist das unangefochtene Wahrzeichen unserer Stadt, doch die Suche nach dem perfekten Foto kann zwischen Touristenmassen und ungünstigen Lichtverhältnissen schnell zur Herausforderung werden. In diesem Guide zeige ich dir aus meiner Erfahrung als Local, wo du die beeindruckendsten Bilder von Berliner Fernsehturm ohne störende Hindernisse einfängst und wie du deinen Besuch am Alexanderplatz optimal planst. Von den besten Geheimtipps für die richtige Perspektive bis hin zu den wichtigsten Infos für einen reibungslosen Ablauf – hier erfährst du alles, was du für dein perfektes Fernsehturm-Motiv brauchst.
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ToggleDie besten Perspektiven für Bilder von Berliner Fernsehturm und Fotospots
Die absolut besten Aufnahmen des Fernsehturms gelingen dir nicht direkt am Alexanderplatz, sondern aus einer leichten Distanz, die das architektonische Ausmaß des 368 Meter hohen Bauwerks erst richtig zur Geltung bringt. Ein echter Geheimtipp unter Fotografen ist der Bereich rund um die St. Marienkirche in der Karl-Liebknecht-Straße, da du hier den Turm wunderbar mit dem historischen Backsteingemäuer der Kirche als Kontrastmotiv kombinieren kannst.
Wenn du hingegen den Turm in einer urbanen, fast schon symmetrischen Komposition suchst, empfehle ich dir den Blick von der Rathausbrücke. Dort spiegeln sich die Lichter und die Silhouette bei klarem Wetter wunderbar in der Spree wider, was besonders in den Abendstunden eine einzigartige Tiefenwirkung erzeugt. Vermeide es, direkt am Fuße des Turms zu fotografieren, da du hier meist nur mit extremen Weitwinkelobjektiven arbeitest, die die Proportionen verzerren und den Turm „kippen“ lassen.
Vom Boden in die Höhe: Was dich auf der Aussichtsplattform für Bilder von Berliner Fernsehturm erwartet
Auf der Aussichtsplattform in 203 Metern Höhe erwartet dich ein 360-Grad-Panorama über Berlin, das sich am besten durch die großen, schrägen Fensterscheiben mit einem Polfilter festhalten lässt, um störende Reflexionen im Inneren zu minimieren. Achte darauf, dass du deine Kamera oder dein Smartphone direkt an das Glas hältst, um Spiegelungen der Innenbeleuchtung zu vermeiden, die bei den meist gedimmten Lichtverhältnissen auf der Plattform sonst unweigerlich auf dem Bild landen würden.
Da es oben oft sehr voll ist, lohnt es sich, die ruhigen Ecken zwischen den Infotafeln zu suchen, wo man kurz verweilen kann, ohne den Besucherstrom zu blockieren. Nutze die Gelegenheit, um gezielt nach Details wie dem Roten Rathaus oder dem Brandenburger Tor Ausschau zu halten, anstatt nur das „große Ganze“ abzulichten; diese Detailaufnahmen erzählen oft mehr über die Stadt als ein einfacher Weitwinkelschuss.
Goldene Stunden und nächtliches Leuchten für perfekte Bilder von Berliner Fernsehturm
Die ideale Zeit für stimmungsvolle Bilder des Fernsehturms ist die „Blaue Stunde“, also etwa 20 bis 30 Minuten nach Sonnenuntergang, wenn der Himmel ein tiefes Kobaltblau annimmt und die Lichter der Stadt den Turm zum Strahlen bringen. Zu diesem Zeitpunkt ist der Kontrast zwischen der noch leicht hellen Atmosphäre und der künstlichen Beleuchtung des Turms am harmonischsten, was für eine fast magische Bildstimmung sorgt.
Für Einheimische und Berlin-Besucher gleichermaßen gilt: Vermeide die Mittagszeit, da das harte Sonnenlicht den Turm oft flach und wenig plastisch wirken lässt. Wenn du den „Telespargel“ – wie wir Berliner ihn liebevoll nennen – bei Nacht in Szene setzen willst, solltest du unbedingt ein Stativ oder zumindest eine stabile Auflage nutzen, da die Lichtverhältnisse am Alexanderplatz zwar hell wirken, für saubere, rauschfreie Nachtaufnahmen aber meist eine längere Belichtungszeit erfordern.
| Tageszeit | Fotografischer Vorteil | Tipp |
|---|---|---|
| Vormittag | Gute Beleuchtung der Ostfassade | Früh kommen, weniger Andrang |
| Blaue Stunde | Magische Kontraste | Stativ unbedingt einpacken |
| Mittag | Markante Schatten | Eher für Architektur-Details |
Geschichte in Beton und Stahl: Warum der Telespargel ein architektonisches Fotomotiv ist
Der Fernsehturm wurde zwischen 1965 und 1969 als Prestigeobjekt der DDR-Regierung errichtet, um die technische Überlegenheit des sozialistischen Staates zu demonstrieren, und hat sich bis heute als das prägende Symbol der Berliner Skyline behauptet. Seine einzigartige Ästhetik verdankt er der Kugel aus Edelstahl, die mit ihren 60 Fenstern wie ein futuristisches Raumschiff über der historischen Mitte schwebt und einen spannenden Kontrast zur umliegenden, teils modernisierten Architektur bildet.
Das Bauwerk ist ein Paradebeispiel für die Architektur der Moderne, bei der Funktionalität und symbolische Strahlkraft verschmolzen wurden. Wenn du das Motiv für deine Fotos wählst, fotografierst du nicht nur einen Sendemast, sondern ein Stück deutscher Zeitgeschichte, das den Wandel von der Teilung zur Wiedervereinigung wie kaum ein anderes Gebäude in Berlin verkörpert.
Alles, was du für deinen Fototrip zum Alex wissen musst
Die Anreise zum Alexanderplatz ist denkbar einfach, da er als zentraler Knotenpunkt des Berliner Nahverkehrs mit den S-Bahn-Linien S3, S5, S7 und S9 sowie den U-Bahn-Linien U2, U5 und U8 direkt erreichbar ist. Um lange Wartezeiten an der Kasse zu vermeiden, empfehle ich dir dringend, dein Ticket vorab online zu buchen, da du so ein festes Zeitfenster erhältst und deine Zeit an der frischen Luft für die Motivsuche nutzen kannst, statt in der Schlange zu stehen.
Wichtig: Behalte deine Ausrüstung immer im Auge, da der Alexanderplatz ein sehr belebter Ort ist und sich Taschendiebe in der Menschenmenge gerne unter Touristen mischen.
- Lade dir die BVG-App für eine entspannte Anreise herunter.
- Buche dein Ticket vorab online, um das Zeitfenster zu sichern.
- Suche dir einen der oben genannten Fotospots abseits der Hauptwege.
- Bequeme Schuhe für die Erkundung der Umgebung
- Powerbank für dein Smartphone (die Kälte oder intensive Nutzung frisst Akku!)
- Polfilter für die Scheiben auf der Plattform
Viele Besucher fragen sich, ob sich der Aufstieg wirklich lohnt, aber meiner Erfahrung nach ist der Blick bei Sonnenuntergang absolut unbezahlbar und jeden Cent wert. Nutze für deine Bilder von Berliner Fernsehturm unbedingt einen Polfilter, um störende Spiegelungen an den Scheiben zu eliminieren und so die bestmögliche Bildqualität zu erzielen.
Najczęstsze pytania (FAQ)
Gibt es eine Altersbeschränkung für den Besuch der Aussichtsplattform?
Nein, es gibt keine Altersbeschränkung für den Besuch des Turms. Der Ort ist für alle Altersgruppen zugänglich, wobei Kinder bis zu einer gewissen Körpergröße oft ermäßigten Eintritt erhalten.
Kann man auf der Plattform auch mit einem Stativ fotografieren?
Die Nutzung großer Stative ist aufgrund des begrenzten Platzes und der Sicherheit der anderen Gäste meist nicht gestattet. Ich empfehle dir ein kompaktes Reisestativ oder ein Gorilla-Pod, das du auf den Fensterbänken abstützen kannst.
Wann ist die beste Jahreszeit für Fotos vom Turm?
Der Winter bietet durch die klaren, kalten Luftschichten oft die beste Fernsicht für Aufnahmen über die Stadt. Im Sommer hingegen profitierst du von den langen Abenden, die dir mehr Zeit für die nächtliche Fotografie bieten.
Darf man Drohnen für Aufnahmen des Fernsehturms nutzen?
Nein, das Fliegen von Drohnen ist im gesamten Bereich um den Alexanderplatz und über dem Stadtzentrum streng verboten. Du musst dich also auf bodengestützte Aufnahmen oder die Perspektive von der Plattform beschränken.
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