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Frühere Berliner Rennstrecke: Die Geschichte der legendären Avus

Die AVUS ist weit mehr als nur ein Stück Autobahn im Berliner Südwesten – sie ist ein faszinierendes Denkmal der Mobilitätsgeschichte, das Radfahrer, Geschichtsinteressierte und Berlin-Entdecker gleichermaßen in ihren Bann zieht. In diesem Guide erfährst du alles, was du über die Frühere Berliner Rennstrecke wissen musst, um das historische Flair zwischen den berühmten Kurven bei einem Besuch authentisch und entspannt zu erleben. Ich zeige dir, wie du dich vor Ort am besten orientierst und welche Relikte der legendären Rennzeit du bei deiner Tour keinesfalls verpassen darfst.

Die AVUS heute: Warum die Frühere Berliner Rennstrecke ein Pflicht-Stopp für Entdecker ist

Die ehemalige Rennstrecke, heute als A115 bekannt, ist das weltweit erste Beispiel für eine nur dem Kraftverkehr gewidmete Straße, die heute als öffentlicher Verkehrsweg dient und zugleich ein Stück lebendige Geschichte für Berlin-Besucher darstellt. Wer heute die Strecke zwischen dem Dreieck Funkturm und dem Autobahnkreuz Zehlendorf befährt, bewegt sich auf dem Asphalt, auf dem einst Rennsportlegenden wie Rudolf Caracciola Geschichte schrieben. Für echte Berlin-Kenner ist diese Frühere Berliner Rennstrecke ein Ort, an dem man den Geist der 1920er Jahre noch immer spüren kann, wenn man sich abseits der Fahrspuren bewegt.

Für Berlin-Liebhaber ist dieser Ort vor allem deshalb so besonders, weil er den Kontrast zwischen moderner Mobilität und technischem Erbe perfekt verkörpert. Während der Berufsverkehr heute über den Asphalt rollt, zeugen die verbliebenen baulichen Strukturen abseits der Fahrbahn von einer Ära, in der Geschwindigkeit und technischer Fortschritt mit einer Euphorie gefeiert wurden, die Berlin weltweit zum Vorreiter machte.

Vom Asphalt-Pionier zur Autobahn: Historische Entwicklung der Frühere Berliner Rennstrecke

Die AVUS (Automobil-Verkehrs- und Übungsstraße) wurde zwischen 1913 und 1921 als erste reine Autostraße der Welt durch den Automobilclub von Deutschland (AvD) realisiert, wobei der Bau durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs massiv verzögert wurde. Ursprünglich als reine Test- und Rennstrecke konzipiert, sollte sie der deutschen Automobilindustrie eine Möglichkeit bieten, Fahrzeuge unter extremen Bedingungen zu erproben, bevor sie später in das öffentliche Autobahnnetz integriert wurde. Viele Besucher unterschätzen die logistische Meisterleistung, die hinter diesem Bauwerk steckt, das Berlin für immer als Metropole der Technik auf die Landkarte gesetzt hat.

Die bauliche Konzeption mit zwei langen Geraden von jeweils knapp 9 Kilometern Länge und den markanten Wendekehren an den Endpunkten nahe Charlottenburg und Nikolassee war damals eine ingenieurtechnische Meisterleistung. Die feierliche Eröffnung im September 1921 markierte den Beginn eines neuen Zeitalters, in dem Berlin sich als Zentrum der europäischen Automobilkultur etablierte.

Spurensuche: Orte und Relikte an der Frühere Berliner Rennstrecke

Das markanteste Relikt der Rennstreckengeschichte ist der ehemalige Kontrollturm, der heute als unter Denkmalschutz stehendes Gebäude am nördlichen Ende der Strecke bei der Auffahrt Messedamm thront. Dieses architektonische Zeitzeugnis diente früher der Rennleitung zur Überwachung der Boliden und ist heute das wohl beliebteste Fotomotiv für alle, die das Erbe der Strecke dokumentieren wollen.

Ein weiteres Highlight für Geschichtsinteressierte ist die legendäre Nordkurve, die zwar in ihrer ursprünglichen, extrem steilen Form nicht mehr existiert, aber deren Verlauf noch immer die geografische Silhouette des Geländes prägt. Wer genau hinsieht, erkennt bei einem Spaziergang im angrenzenden Grunewald noch die Erdwälle, die einst als Tribünen dienten.

Ort / Objekt Was es heute ist Besucher-Tipp
Kontrollturm Baudenkmal Beste Fotos vom Messedamm
Nordkurve Geländeverlauf Perfekt für eine Wanderung
Grunewald-Tribünen Erdwälle Versteckte Geschichte suchen

Praktische Tipps für die Frühere Berliner Rennstrecke

Der beste Startpunkt für eine Erkundungstour ist die S-Bahn-Station Westkreuz, von wo aus du das nördliche Ende der Strecke und den historischen Kontrollturm bequem zu Fuß erreichen kannst. Da die AVUS selbst eine vielbefahrene Autobahn ist, empfehle ich, die Besichtigung auf die frühen Vormittagsstunden eines Wochenendes zu legen, um den Lärm des Berufsverkehrs zu minimieren und die architektonischen Details in Ruhe betrachten zu können.

Denk dran: Die Autobahn selbst ist für Fußgänger tabu – bleib also sicher auf den Brücken und Wegen daneben, denn der Verkehr auf der A115 ist meistens schneller, als dir lieb ist.

  • Bequeme Schuhe für die Waldwege im Grunewald
  • Ausreichend Wasser, da die Strecke lang ist
  • Eine Powerbank für ausgiebige Fotosessions
  • Die BVG-App für die optimale Rückfahrt

Familienerlebnis und Freizeit rund um die Frühere Berliner Rennstrecke

Ein Besuch lässt sich hervorragend mit einem Ausflug zum nahegelegenen Mommsenstadion oder dem Teufelsberg verbinden, um den Tag für Kinder abwechslungsreich und lehrreich zu gestalten. Solltest du mit dem Fahrrad unterwegs sein, bietet der Berliner Mauerweg, der teilweise parallel zur Strecke verläuft, eine sichere und landschaftlich reizvolle Alternative, um die Dimensionen dieser geschichtsträchtigen Verkehrsader zu erfahren.

  1. Starte morgens am Westkreuz, um den Kontrollturm zu besichtigen.
  2. Wandere entlang der alten Wald-Tribünen in den Grunewald hinein.
  3. Mache einen Abstecher zu einem der umliegenden Seen für ein Picknick.
  4. Lass den Tag entspannt in einem der Cafés nahe der City West ausklingen.

Nutze für deine Erkundung unbedingt die Brücken als sichere Aussichtspunkte, um den historischen Verlauf der Rennbahn gefahrlos zu überblicken. Ein Besuch der alten Kontrollpunkte und Waldtribünen lässt dich den Pioniergeist der Berliner Automobilgeschichte heute noch hautnah spüren.

Najczęstsze pytania (FAQ)

Gibt es geführte Touren zur Geschichte der Strecke?

Offizielle Führungen direkt auf der Autobahn sind aus Sicherheitsgründen nicht möglich, jedoch bieten Berliner Geschichtsvereine gelegentlich Rundgänge durch den Grunewald an, die die historischen Tribünenanlagen thematisieren. Alternativ kannst du die Strecke eigenständig mithilfe von lokalen Geschichts-Apps erkunden, die an den markanten Punkten Audio-Informationen abspielen.

Kann man den Kontrollturm von innen besichtigen?

Der Kontrollturm befindet sich in privater Nutzung und ist für die Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich. Du kannst das beeindruckende Bauwerk jedoch von den öffentlichen Wegen am Messedamm hervorragend aus nächster Nähe betrachten und fotografieren.

Wie lange sollte man für einen Besuch einplanen?

Für eine entspannte Erkundung des nördlichen Bereichs inklusive des Kontrollturms und eines Spaziergangs entlang der ehemaligen Tribünen solltest du etwa zwei bis drei Stunden einplanen. Wenn du die Tour mit einer längeren Wanderung durch den Grunewald kombinierst, lässt sich daraus problemlos ein halber oder ganzer Tag gestalten.

Ist die Strecke auch für Rollstuhlfahrer geeignet?

Die Wege rund um die Strecke im Grunewald sind teilweise befestigt, erfordern jedoch aufgrund des unebenen Geländes bei den historischen Erdwällen eine gewisse Mobilität. Der Bereich am Kontrollturm nahe dem Messedamm ist hingegen gut erreichbar und bietet auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität gute Sichtmöglichkeiten auf das historische Denkmal.

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